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Lohnabrechnung verstehen: Was vom Brutto übrig bleibt

Lohnsteuer, Sozialabgaben, Kirchensteuer — jeden Monat gehen fast 40 % vom Bruttolohn ab. Dieser Artikel erklärt Zeile für Zeile, welche Abzüge auf der Gehaltsabrechnung stehen, was Beitragsbemessungsgrenzen bedeuten und warum sich die Steuererklärung für die meisten Arbeitnehmer lohnt.

23. August 2026·16 Min. Lesezeit·vollbesteuert RedaktionStand: 23. August 2026
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Lohnabrechnung verstehen: Was vom Brutto übrig bleibt

Wer sein erstes Gehalt bekommt, erlebt eine Überraschung: Vom vereinbarten Brutto landen nur rund 60–65 % auf dem Konto. Der Rest geht an Finanzamt, Krankenkasse, Rentenversicherung und — bei Kirchenmitgliedern — an die Religionsgemeinschaft. Die Gehaltsabrechnung listet das alles auf, aber sie erklärt nichts. Dieser Artikel holt das nach.

Der Weg vom Brutto zum Netto

Jede Gehaltsabrechnung folgt demselben Schema:

ZeileWas passiert
BruttolohnDas vereinbarte Gehalt, ggf. plus Zuschläge, Überstunden, geldwerte Vorteile
− LohnsteuerEinkommensteuer, direkt vom Arbeitgeber einbehalten
− Solidaritätszuschlag5,5 % der Lohnsteuer (nur bei höherem Einkommen)
− Kirchensteuer8 % oder 9 % der Lohnsteuer (nur bei Kirchenmitgliedschaft)
− Rentenversicherung (AN)9,3 % des Bruttos
− Arbeitslosenversicherung (AN)1,3 % des Bruttos
− Krankenversicherung (AN)7,3 % + halber Zusatzbeitrag
− Pflegeversicherung (AN)1,7 % – 2,3 % (je nach Kinderzahl)
= NettolohnWas auf dem Konto ankommt

Die Abzüge fallen in zwei Gruppen: Steuern (Lohnsteuer, Soli, Kirchensteuer) und Sozialabgaben (Renten-, Arbeitslosen-, Kranken-, Pflegeversicherung). Der Unterschied ist wichtig: Steuern sind endgültig — wer zu viel gezahlt hat, bekommt sie über die Steuererklärung zurück. Sozialabgaben sind Versicherungsbeiträge und begründen Ansprüche (Rente, Arbeitslosengeld, Krankenbehandlung).

Lohnsteuer: die größte Einzelposition

Die Lohnsteuer ist keine eigene Steuer, sondern die Erhebungsform der Einkommensteuer für Arbeitnehmer. Der Arbeitgeber berechnet sie anhand der Steuerklasse und führt sie monatlich ans Finanzamt ab.

Steuerklassen im Überblick

KlasseFür wenEffekt
ISingles, Geschiedene, Verwitwete (ab dem übernächsten Jahr)Grundtarif, Grundfreibetrag 12.348 €
IIAlleinerziehendeWie I, plus Entlastungsbetrag (4.260 €)
IIIVerheiratete — Partner mit höherem EinkommenDoppelter Grundfreibetrag, Splittingtarif
IVVerheiratete — beide etwa gleich vielGrundtarif (aber Splitting bei der Veranlagung)
VVerheiratete — Partner mit niedrigerem EinkommenKein Grundfreibetrag, höherer Einbehalt
VIZweit- und NebenjobKein Freibetrag, höchster Einbehalt

Wichtig: Die Steuerklasse bestimmt nur den monatlichen Lohnsteuerabzug, nicht die Jahressteuerschuld. Ehepaare in III/V zahlen übers Jahr exakt so viel wie in IV/IV — sie verteilen es nur anders auf die Monate. Wer III/V wählt, muss eine Steuererklärung abgeben.

Seit 2030 will der Gesetzgeber III/V abschaffen und durch IV/IV mit Faktorverfahren ersetzen. Stand 2026 gilt das alte System noch.

Der Einkommensteuertarif

Ab dem Grundfreibetrag von 12.348 € (2026) beginnt die Steuer bei 14 % und steigt progressiv:

ZoneZu versteuerndes EinkommenSteuersatz
Grundfreibetragbis 12.348 €0 %
Eingangszone12.349 – 17.799 €14 % – 24 %
Progressionszone17.800 – 69.878 €24 % – 42 %
Spitzensteuersatz69.879 – 277.825 €42 %
Reichensteuerab 277.826 €45 %

Was viele vergessen: Der Spitzensteuersatz von 42 % gilt nicht für das gesamte Einkommen, sondern nur für den Teil oberhalb von 69.878 €. Der Durchschnittssteuersatz liegt deshalb immer deutlich unter dem Grenzsteuersatz.

💼 Dein persönlicher Lohnsteuerrechner

Geschätzter monatlicher Lohnsteuerabzug:

ca. 0,00/ Monat

Keine Einkünfte aus Arbeit angegeben.

Solidaritätszuschlag

Der Soli beträgt 5,5 % der Lohnsteuer — aber nur, wenn die jährliche Einkommensteuer über 20.350 € liegt (Steuerklasse III: 40.700 €). Das entspricht einem Bruttojahresgehalt von grob 80.000 € (Steuerklasse I). Wer weniger verdient, zahlt keinen Soli. Bei den meisten Arbeitnehmern steht deshalb 0,00 € auf der Abrechnung.

Kirchensteuer

Wer Mitglied einer steuererhebenden Religionsgemeinschaft ist (evangelische oder katholische Kirche, jüdische Gemeinden u. a.), zahlt Kirchensteuer: 8 % der Lohnsteuer in Bayern und Baden-Württemberg, 9 % in allen anderen Bundesländern.

Ein Kirchenaustritt beendet die Pflicht zum Monatsende (in manchen Ländern am Ende des Folgemonats). Die ELStAM-Datenbank wird automatisch aktualisiert, der Arbeitgeber rechnet ab dem Folgemonat ohne Kirchensteuer ab.

Sozialversicherungsbeiträge

Die Sozialabgaben teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber je zur Hälfte — mit einer Ausnahme bei der Pflegeversicherung. Auf der Gehaltsabrechnung steht nur der Arbeitnehmeranteil; den Arbeitgeberanteil zahlt der Arbeitgeber zusätzlich zum Bruttolohn.

Die vier Zweige

VersicherungGesamtbeitragAN-AnteilAG-AnteilBBG (Monat)
Rentenversicherung18,6 %9,3 %9,3 %8.450 €
Arbeitslosenversicherung2,6 %1,3 %1,3 %8.450 €
Krankenversicherung14,6 % + ZB7,3 % + ½ ZB7,3 % + ½ ZB5.812,50 €
Pflegeversicherung3,6 %1,7 %1,9 %5.812,50 €

ZB = kassenindividueller Zusatzbeitrag (Durchschnitt 2026: 2,9 %). BBG = Beitragsbemessungsgrenze.

Pflegeversicherung — Sonderregeln:

Der Arbeitnehmeranteil hängt seit Juli 2023 von der Kinderzahl ab:

  • Kinderlose über 23: 2,3 % (Zuschlag von 0,6 Prozentpunkten)
  • 1 Kind: 1,7 %
  • Ab dem 2. bis 5. Kind: jeweils −0,25 Prozentpunkte, solange das Kind unter 25 ist

Wer zwei Kinder unter 25 hat, zahlt also 1,45 % statt 1,7 %. Der Arbeitgeberanteil bleibt immer bei 1,9 %.

Was bedeutet „Beitragsbemessungsgrenze"?

Die BBG ist der Betrag, bis zu dem Sozialabgaben berechnet werden. Verdienst oberhalb der Grenze ist beitragsfrei — die Abgaben steigen also ab einem bestimmten Punkt nicht mehr.

2026 liegt die BBG für die Rentenversicherung bei 8.450 €/Monat (101.400 €/Jahr, erstmals bundeseinheitlich). Der maximale RV-Beitrag beträgt damit 785,85 € (AN-Anteil).

Die BBG für Kranken- und Pflegeversicherung liegt bei 5.812,50 €/Monat (69.750 €/Jahr). Wer mehr verdient, zahlt auf den darüberliegenden Teil keine KV/PV-Beiträge.

Nicht verwechseln: Die Versicherungspflichtgrenze (JAEG: 73.800 €/Jahr, 2026) bestimmt, ab wann man sich privat krankenversichern darf. Die BBG bestimmt, bis wohin Beiträge berechnet werden.

Rechenbeispiel: 3.500 € brutto

Steuerklasse I, keine Kirchensteuer, keine Kinder, gesetzlich versichert (Zusatzbeitrag 2,9 %), Standort NRW:

PositionBetrag
Bruttolohn3.500,00 €
− Lohnsteuerca. 419 €
− Solidaritätszuschlag0,00 €
− Rentenversicherung (9,3 %)325,50 €
− Arbeitslosenversicherung (1,3 %)45,50 €
− Krankenversicherung (7,3 % + 1,45 %)306,25 €
− Pflegeversicherung (2,3 %, kinderlos)80,50 €
= Nettolohnca. 2.323 €

Von 3.500 € brutto bleiben rund 66 % übrig. Die Sozialabgaben (757,75 €) sind in diesem Fall sogar höher als die Lohnsteuer (419 €) — das ist bei mittleren Einkommen typisch.

Auf der anderen Seite zahlt der Arbeitgeber nochmal rund 730 € an Sozialabgaben (sein AG-Anteil). Die tatsächlichen Personalkosten liegen also bei etwa 4.230 € — das ist die Zahl, die der Arbeitgeber kalkuliert.

Rechenbeispiel: 6.500 € brutto

Steuerklasse I, Kirchensteuer 9 %, 1 Kind, gesetzlich versichert (Zusatzbeitrag 2,9 %):

PositionBetrag
Bruttolohn6.500,00 €
− Lohnsteuerca. 1.382 €
− Solidaritätszuschlag0,00 €
− Kirchensteuer (9 %)ca. 124 €
− Rentenversicherung (9,3 %)604,50 €
− Arbeitslosenversicherung (1,3 %)84,50 €
− Krankenversicherung (7,3 % + 1,45 %)508,59 €
− Pflegeversicherung (1,7 %, 1 Kind)98,81 €
= Nettolohnca. 3.698 €

Hier greift die KV-Beitragsbemessungsgrenze: Von 6.500 € werden nur 5.812,50 € für KV und PV herangezogen. Ohne die BBG wären KV/PV zusammen rund 60 € höher. Bei der Rentenversicherung liegt das Gehalt unter der BBG (8.450 €), deshalb wird der volle Betrag verbeitragt.

Geldwerte Vorteile und Sachbezüge

Nicht nur Geld zählt als Bruttolohn. Auch geldwerte Vorteile erscheinen auf der Abrechnung und werden versteuert:

  • Firmenwagen zur privaten Nutzung: 1 % des Bruttolistenpreises pro Monat (oder Fahrtenbuch)
  • Jobticket über 50 €/Monat: steuerpflichtiger Sachbezug (bis 50 € steuerfrei)
  • Essenszuschüsse über den Sachbezugswert (2026: 4,40 € je Mittagessen)
  • Dienstwohnung unter Marktwert: Differenz ist geldwerter Vorteil

Diese Beträge erhöhen das steuer- und sozialversicherungspflichtige Brutto, obwohl kein Geld fließt. Deshalb kann das „Gesamt-Brutto" auf der Abrechnung höher sein als das vereinbarte Gehalt.

Was bleibt steuerfrei

Einige Arbeitgeberleistungen sind komplett steuerfrei und tauchen auf der Abrechnung nur informatorisch auf:

  • Sachbezüge bis 50 €/Monat (Gutscheine, Tankkarten — Freigrenze, nicht Freibetrag: ab 50,01 € wird alles steuerpflichtig)
  • Zuschuss zur Kinderbetreuung (unbegrenzt, § 3 Nr. 33 EStG)
  • Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit (innerhalb bestimmter Grenzen, § 3b EStG)
  • Erholungsbeihilfe (156 €/Jahr für den AN, 104 € für den Ehegatten, 52 € je Kind — pauschal mit 25 % versteuert)
  • Inflationsausgleichsprämie (bis 3.000 €, nur bis 31.12.2024 — nicht mehr möglich)

Steuerklasse wechseln — wann lohnt es sich?

Ehepaare und eingetragene Lebenspartner können die Steuerklassenkombination einmal im Jahr beim Finanzamt ändern. Die häufigsten Varianten:

KombinationSinnvoll wenn …
IV / IVBeide verdienen etwa gleich viel. Keine Pflichtveranlagung
III / VEin Partner verdient deutlich mehr. Höheres Netto für den Besserverdiener, aber Pflichtveranlagung und oft Nachzahlung
IV / IV mit FaktorBeide verdienen unterschiedlich, aber die monatliche Belastung soll realistischer verteilt sein

Tipp: III/V führt oft zu einer Steuernachzahlung bei der Veranlagung, weil der Lohnsteuerabzug in Summe zu niedrig war. IV/IV mit Faktor vermeidet das, ist aber kaum bekannt — der Antrag läuft über „Antrag auf Steuerklassenwechsel bei Ehegatten" beim Finanzamt.

Steuererklärung: Warum sie sich fast immer lohnt

Die monatliche Lohnsteuer ist eine Vorauszahlung. Sie basiert auf dem laufenden Monatsgehalt und unterstellt, dass das ganze Jahr so weitergeht — keine Werbungskosten über der Pauschale, keine Sonderausgaben, kein Krankengeld, kein Jobwechsel. In der Praxis trifft das selten zu.

Rund 88 % der Arbeitnehmer, die eine Steuererklärung abgeben, bekommen Geld zurück — im Schnitt über 1.000 €.

Pflicht ist die Erklärung unter anderem bei:

  • Steuerklasse III/V
  • Nebeneinkünften über 410 € (z. B. Vermietung, Freelance)
  • Lohnersatzleistungen über 410 € (Kurzarbeitergeld, Elterngeld, Krankengeld)
  • Mehreren Arbeitgebern gleichzeitig
  • Eintragung eines Freibetrags auf der Lohnsteuerkarte

Freiwillig lohnt sie sich fast immer, wenn du:

  • Werbungskosten über 1.230 € hast (Pendlerpauschale, Arbeitsmittel, Fortbildung)
  • Unterhalt, Spenden oder Handwerkerleistungen absetzt
  • Nur einen Teil des Jahres gearbeitet hast (Berufseinstieg, Elternzeit)

Die Frist für die Pflichtveranlagung ist der 31. Juli des Folgejahres (mit Steuerberater: 30. April des übernächsten Jahres). Für die freiwillige Erklärung hast du vier Jahre Zeit.

Kurz zusammengefasst

  • Vom Bruttolohn gehen Steuern (Lohnsteuer, Soli, Kirchensteuer) und Sozialabgaben (RV, AV, KV, PV) ab — zusammen typischerweise 35–40 %.
  • Die Lohnsteuer richtet sich nach der Steuerklasse und dem Einkommensteuertarif. Der Grundfreibetrag liegt 2026 bei 12.348 €.
  • Sozialabgaben teilen sich AN und AG je zur Hälfte. Oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze (RV: 8.450 €/Monat, KV: 5.812,50 €/Monat) steigen sie nicht weiter.
  • Die Steuerklasse bestimmt den monatlichen Abzug, nicht die Jahressteuer. III/V ≠ weniger Steuern.
  • Der Solidaritätszuschlag entfällt für rund 90 % der Arbeitnehmer (Freigrenze 20.350 € ESt).
  • 88 % der Steuererklärungen führen zu einer Erstattung — im Schnitt über 1.000 €.

Quellen: Einkommensteuergesetz (EStG) § 32a, § 38–39b, § 3b; Sozialgesetzbuch (SGB) IV–VI, XI; Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2026; GKV-Spitzenverband (durchschnittlicher Zusatzbeitrag 2026: 2,9 %); Statistisches Bundesamt (Lohnsteuerstatistik 2023, Erstattungsquote).

Mehr zum Thema: Lohnsteuer · Einkommensteuer · Solidaritätszuschlag · Kirchensteuer · Steuerklasse wechseln · Steueränderungen 2026

Häufige Fragen

Wie viel bleibt vom Bruttolohn netto übrig?

Typischerweise rund 60–65 %. Bei 3.500 € brutto (Steuerklasse I, keine Kirchensteuer, kinderlos) bleiben im Beispiel rund 2.323 € netto, also etwa 66 % – Steuern und Sozialabgaben zusammen machen rund 35–40 % aus.

Was ist der Unterschied zwischen Steuern und Sozialabgaben auf der Lohnabrechnung?

Steuern (Lohnsteuer, Soli, Kirchensteuer) sind endgültig, zu viel gezahlte Beträge kommen über die Steuererklärung zurück. Sozialabgaben (Renten-, Arbeitslosen-, Kranken-, Pflegeversicherung) sind Versicherungsbeiträge und begründen individuelle Ansprüche wie Rente oder Krankenbehandlung.

Was ist eine Beitragsbemessungsgrenze?

Der Betrag, bis zu dem Sozialabgaben berechnet werden – Verdienst darüber ist beitragsfrei. 2026 liegt sie bei 8.450 €/Monat für die Rentenversicherung und bei 5.812,50 €/Monat für Kranken- und Pflegeversicherung.

Ändert die Steuerklasse die Höhe der Jahressteuer?

Nein, sie bestimmt nur den monatlichen Lohnsteuerabzug. Ehepaare in Steuerklasse III/V zahlen übers Jahr exakt so viel wie in IV/IV, verteilen es nur anders auf die Monate – wer III/V wählt, muss aber eine Steuererklärung abgeben.

Lohnt sich eine Steuererklärung für Angestellte?

Meist ja: Rund 88 % der Arbeitnehmer, die eine Steuererklärung abgeben, bekommen Geld zurück, im Schnitt über 1.000 Euro. Das liegt daran, dass die monatliche Lohnsteuer nur eine Vorauszahlung ist, die Werbungskosten, Sonderausgaben oder Jobwechsel während des Jahres nicht berücksichtigt.

Veröffentlicht am 23. August 2026 · vollbesteuert Redaktion
Zahlen und Rechtsstand zuletzt am 23. August 2026 gegen die amtlichen Quellen geprüft. Wie wir arbeiten

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